Haskell für Anfänger

Kurzbeschreibung

Der Kurs gibt eine kurze, praxis-orientierte Einführung in die funktionale Programmierung mit der Sprache Haskell. Funktionale Programmierung (FP) heißt Programmieren ohne bzw. mit nur sehr wenigen Zuweisungen, was für gestandene Programmierer zunächst unbegreiflich ist. Zielgruppe des Kurses sind Haskell Anfänger, mitzubringen sind aber Programmierkenntnisse in mindestens einer andere Sprache.

Beschreibungstext

Der Kurs gibt eine kurze, praxis-orientierte Einführung in die funktionale Programmierung mit der Sprache Haskell. Funktionale Programmierung (FP) heißt Programmieren ohne bzw. mit nur sehr wenigen Zuweisungen, was für gestandene Programmierer zunächst unbegreiflich ist. Daher haben FP und auch Haskell lange Zeit im akademischen Dornröschenschlaf verbracht, obwohl bereits 1977 der Turing-Preisträger John Backus (Entwickler von FORTRAN) sie nachdrücklich empfohlen hat. Seit einigen Jahren gewinnt FP immer mehr an Boden, weil es sich ohne Zuweisung leichter, schneller, modularer und paralleler programmieren lässt, d.h. höhere Produktivität und weniger Fehlerquellen. Auch in moderne Softwaresysteme haben Techniken der FP Einzug gehalten, so sind z.B. Facebooks react Bibliothek oder auch Apples neue Programmiersprache Swift stark von funktionalen Einflüssen geprägt. Der Kurs wird durchgeführt von Prof. Peter Thiemann in Zusammenarbeit mit Alexander Thiemann (factis research GmbH / tramcloud) und Dr. Stefan Wehr (factis research GmbH). Beide Firmen setzen Haskell in ihren Produktion für unternehmenskritische Anwendungen ein.

Voraussetzungen

Voraussetzungen: Zielgruppe des Kurses sind Haskell Anfänger, mitzubringen sind aber Programmierkenntnisse in mindestens einer andere Sprache. Jeder Teilnehmer sollte einen Laptop o.ä. mitbringen, auf dem im Vorfeld bereits der Haskell Stack installiert wurde (haskellstack.org).